Häufig gestellte Fragen
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Grundsätzlich kann zwischen der Standard-Variante V7.A3 (Nutzfläche etwa DIN A3) , der großen Version V7.A2 (DIN A2) und der kleinen Version V7.A4 (DIN A4) gewählt werden.
Die DIN A3 Variante eignet sich für einen Großteil der Anwendungsfälle. Für größere Teile oder höhere Stückzahlen, die nicht auf eine DIN A3-Fläche passen, empfiehlt sich das DIN-A2-System. Für besonders kleine Teile und Mengen sowie bei beengten Platzverhältnissen kann das DIN A4 System eingesetzt werden.
Für extrem kleine Teilen ist ein Wechsel auf ein 16mm Zoomobjektiv möglich. Dieses verringert den nutzbaren Bereich beim Standard Zählsystem (A3) auf etwa DIN A5.
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Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Zählwaagen ist die Unabhängigkeit vom Teilegewicht. Geringe oder schwankende Teilegewichte, Abweichungen in der Geometrie (z.B. Spritzkanten), Zugluft oder Vibrationen beeinflussen das Zählergebnis nicht.
Auch auf Einwiege- und aufwendige Kalibrierungsprozesse kann verzichtet werden. Das macht Nitpicker besonders bei einer Vielzahl unterschiedlicher Teilevarianten effizient.
Der eigentliche Zählvorgang kann je nach Anwendung etwas mehr Zeit für das Ausbringen und Einsammeln der Teile erfordern. Der geringere Vorbereitungsaufwand, die schnellere Teilewechsel und die zuverlässige Zählung mit weniger Zählfehlern reduzieren jedoch den Aufand im gesamten Prozess.
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Die Teile müssen auf der Leuchtfläche ausgebracht und nach dem Zählvorgang wieder in das Zielbehältnis überführt werden. Dadurch kann der eigentliche Zählprozess je nach Anwendung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als bei einer Zählwaage. Dafür können die Teile jedoch direkt gezählt werden - ohne vorheriges Einwiegen oder die Auswahl des jeweiligen Teils im System. So lassen sich auch unterschiedliche Teile schnell und unkompliziert nacheinander zählen und Wechselzeiten zwischen Zählprozessen entfallen komplett.
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Das Teilegewicht spielt keine Rolle. Auch Teile mit sehr leichtem oder schwankendem Gewicht lassen sich mit dem kamerabasierten Zählsystem Nitpicker zuverlässig zählen.
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Grundsätzlich gibt es keine feste Obergrenze für die Teilegröße. Entscheidend ist, dass eine sinnvolle Stückzahl auf die Zählfläche passt. Auch bei sehr kleinen Teilen gibt es kaum Grenzen: Selbst Teile mit eine Größe von 0,5mm lassen sich zuverlässig Zählen, noch kleinere Teile sind ebenfalls möglich.
Unsicher ob Ihre Teile geeignet sind? Kontaktieren Sie uns gerne!
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Nein. Nitpicker funktioniert als Plug-and-Play-Lösung und benötigt keine Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur.
Für die Inbetriebnahme genügt eine Steckdose. Nach dem Aufbau und Anschließen startet die Software automatisch. Anschließend wird das System einmalig direkt in der Software kalibriert - ohne Internetverbindung oder weitere IT-Anbindung. Danach ist Nitpicker jederzeit einsatzbereit.
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Geringe oder schwankende Teilegewichte haben keinen Einfluss auf das Zählergebnis. Im Gegensatz dazu spielen Transparenz, Glanz und Geometrie eine Rolle. Die meisten Kleinteile lassen sich jedoch nach unserer Erfahrung zuverlässig optisch zählen. Ähnlich wie beim gewichtsbasierten Zählprozess gibt es aber Ausnahmen, die am besten durch Ausprobieren entdeckt werden können.
Falls Sie unsicher sind, ob sich Ihre Teile für die optische Zählung eignen, kontaktieren Sie uns gerne. Schicken sie uns Ihre Teile zu - wir prüfen vorab, wie zuverlässig sie mit Nitpicker gezählt werden können.
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Grundsätzlich lassen sich halbtransparente Teile gut zählen. Entscheidend ist, dass ein ausreichender Kontrast zur beleuchteten Oberfläche besteht. Bei sehr transparenten Teilen kann dieser Kontrast zu gering sein, sodass die Kamera die Teile nicht mehr eindeutig vom Hintergrund unterscheiden kann und hierdurch die Zählgenauigkeit beeinträchtigt wird.
Falls Sie unsicher sind, ob sich Ihre Teile für die optische Zählung eignen, kontaktieren Sie uns gerne. Schicken sie uns Ihre Teile zu - wir prüfen vorab, wie zuverlässig sie mit Nitpicker gezählt werden können.
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Fremdlicht durch Sonneneinstrahlung oder starke Deckenbeleuchtung kann je nach Farbe, Oberfläche und Glanz der Teile die Zählung beeinflussen. Für optimale Ergebnisse sollte die Umgebungsbeleuchtung daher möglichst konstant sein. Störende Reflexionen lassen sich in der Regel durch eine angepasste Positionierung oder einfache Abschirmung des Systems vermeiden.
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Grundsätzlich ja. Entscheidend ist, dass im relevanten Bildbereich keine sichtbaren Spritzkanten, Verschlüsse, Labels oder ähnliche Strukturen vorhanden sind.
Bei Behältnissen wie Plastiktüten können sich Teile jedoch stärker zu Gruppen verbinden, was das Trennen größerer Gruppen erschwert und die Zählgenauigkeit beeinträchtigen kann.
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Die strukturierte Oberfläche reduziert die Bildung größerer Teilegruppen und verhinden, dass zylindrische oder kugelförmige Teile in eine Ecke rollen.
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Die mitgelieferte Glasscheibe besteht aus Einscheibensicherheitsglas. Für den Zählprozess unterscheidet das System grundsätzlich zwischen beleuchteten und dunklen Bildbereichen. Solange der Untergrund transparent genug bleibt und die Leuchtfläche nicht zu stark abdunkelt, kann die Kontaktfläche kundenseitig ausgetauscht oder behandelt werden.
In einzelnen Fällen haben Kunden beispielsweise eigene Zähloberflächen aus Spezialkunststoffen für den Medizinbereich gefertigt oder die Glasscheibe mit einer ESD-Behandlung versehen, um ihre Teile bestmöglich zu schützen.
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Über die Bildexport-Funktion von Nitpicker können Kamera- und Ergebnisbilder auf Knopfdruck zur Dokumentation gespeichert werden.
Die Netzwerkschnittstelle ermöglicht die Übergabe der Zählergebnisse an kundenseitige Systeme, beispielsweise für den Etikettendruck oder die Anbindung an ein Lagerhaltungssystem. Für die Weiterverarbeitung der Daten stellt der Kunde ein eigenes Programm als Schnittstellen-Gegenstelle bereit.